Steffen ist in Köngen geboren, Handballer durch und durch, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Nach seiner Ausbildung zum Industriemechaniker bei Heller und fast 20 Jahren als Techniker bei Matec, wo er in der Fluidkonstruktion und später als technischer Leiter tätig war, schlug er 2023 ein neues Kapitel auf: den Wechsel zu Zimmermann.
Nach fast zwei Jahrzehnten bei Matec war für Steffen klar, dass er seiner Leidenschaft für den Maschinenbau treu bleiben wollte. Bei Zimmermann fand er genau das Umfeld, das er suchte: moderne Gebäude, einen zeitgemäßen Arbeitsplatz und Maschinen, in denen ausschließlich hochwertige Premium-Komponenten verbaut werden. „Das ist nicht selbstverständlich und spricht für Langlebigkeit und Präzision der Maschinen. Genau so macht Technik Spaß“, betont er. Bei Zimmermann hat er eine neue Aufgabe übernommen: Projektleiter im Service mit Fokus auf Retrofit. Er betreut Kopfumbauten, Steuerungsupdates aber auch Nachrüstungen wie zum Beispiel Messtaster. Von der Kundenkommunikation über Angebote bis hin zur Abnahme begleitet er die Projekte.
„Das war für mich eine ganz neue Welt, aber ich lerne jeden Tag dazu.“ Sein erstes großes Projekt war direkt ein Sprung ins kalte Wasser: ein Retrofit bei Kia in der Slowakei, zwei Wochen nach seinem Start. Die größte Herausforderung? Englisch. „Es kostet manchmal Überwindung, aber ich stelle mich der Aufgabe und lerne Tag für Tag. Die Technik ist kein Problem, das habe ich jahrelang gemacht.“
Besonders gefällt ihm am Service, dass er nah an der Technik bleibt und den Erfolg direkt sieht: „Wenn eine Maschine umgebaut wurde und am Ende alles funktioniert, macht das stolz.“ Dazu kommt ein starkes Teamgefühl: „Die Kollegen sind super, das Umfeld passt und ich habe freie Hand.“ Den ein oder anderen Kollegen kennt er bereits aus der Vergangenheit. „Die Branche ist klein, da kennt man sich und es ist schön, ein paar alte Bekannte wiederzutreffen, die jetzt meine Kollegen sind.“
Privat findet Steffen seinen Ausgleich im Sport. Der Ex-Handballer engagiert sich ehrenamtlich bei der Bewirtschaftung des TSV Köngen, fährt Rad, läuft Ski oder verbringt Zeit auf dem Wasser. Die Leidenschaft fürs Wasser hat er von seinem Vater geerbt, der seine Freizeit am liebsten auf dem Motorboot verbringt. „Wir waren schon als Kinder immer am Meer: in Kroatien oder Spanien.“ Im Sommer hat er seinen Segelschein gemacht und plant mit seiner Familie den ersten Törn in Kroatien. „Beim Segeln musst du dich auf dein Team verlassen können – gerade bei starkem Seegang. Das ist wie im Beruf: Nur gemeinsam funktioniert es.“